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Safari Uganda: Game Drive im Queen Elizabeth Nationalpark

Safari Uganda

Eine Safari in Uganda ist ein unvergessliches Erlebnis. Gerade beim ersten Mal ist man beeindruckt und überwältigt von all den Eindrücken, der Natur und den wilden großen Tieren, die sehr nahe kommen können. Du erlebst Tiere in freier Wildbahn und sie lassen dich als Besucher an ihrem Leben teilhaben. Safari Uganda:  meine erste Safarierfahrung sammelte ich im Queen Elizabeth Nationalpark.

Zuvor war ich im Bwindi Nationalpark beim Gorilla-Trekking. Gemeinsam mit meinem Partner und unserem Guide fuhren wir also aus Bwindi quer durch die Natur bis in den Queen Elizabeth Nationalpark. Die Fahrt dauerte ca. 4 bis 5 Stunden. Dabei ging es zunächst über größere Straßen, vorbei an einigen Ortschaften und Märkten bis wir schlussendlich lange durch die Weiten der grünen Savanne fuhren.

Da ich Safaris bis dahin nur aus dem Fernsehen kannte, wusste ich nicht, dass ich praktisch die ganze Zeit schon mitten drinnen war, auf der Safari Uganda. Denn es hätte jederzeit sein können, dass ein Elefant oder ein Löwe auftaucht. Doch bis zur ersten Sichtung dauerte es noch ein wenig.

Zunächst ging es durch eine Schranke mitten im Gelände. Dahinter befand sich eine kleine Hütte mit Wächtern. Unser Guide bezahlte dort den Eintritt in den Park. Währenddessen vertraten wir uns die Beine. Dabei konnten wir unsere ersten Savannenbewohner aus nächster Nähe betrachten, die quietschgelben Webervögel. Zu Dutzenden hingen ihre schönen Nester im Baum. Wild flogen die kleinen Baumeister durch die Gegend.

Webervögel Safari Uganda
Webervögelnester

Safari Uganda: meine erste Elefanten-Begegnung

Als der Eintritt bezahlt war, ging es weiter. Wir öffneten das Dach unseres Jeeps und stellten uns hin. Und los ging der erste Game Drive meines Lebens bei einer Safari in Uganda. Es war unwirklich. Die Natur in direkter Nähe sah eigentlich garnicht so spektakulär aus, doch wir waren mitten drinnen im Nationalpark und jederzeit hätte uns eine Antilope vor unser Auto springen können oder ein anderes Tier hinter dem nächsten Baum auftauchen können.

Unsere Augen waren noch nicht wirklich geschult, sodass wir die erste Zeit nichts sahen. Doch plötzlich meinte unser Guide, dass er einen Elefanten gesehen hätte. Mein Herz schlug schneller. Ich konnte überhaupt nichts sehen.

Wir fuhren also etwas schneller in die Richtung des Elefanten. Und dann stand er plötzlich da, fressend an einem Baum, nur wenige Meter von unserem Weg entfernt. Es war unglaublich. Unser Guide – Patrick – hielt den Wagen an und schaltete den Motor aus.

Ich war wie erstarrt und fragte ihn, ob der Elefant nicht nervös sei. Doch Patrick blieb gelassen und meinte, dass der Elefant ganz ruhig sei und wir stehen bleiben könnten. Es war ein großer einsamer Bulle. Ich fühlte plötzlich, dass ich mittendrin war in der Wildnis. Ein unbeschreibliches Gefühl. Doch auch zum Ende der Reise konnte ich mich an die Nähe der Elefanten nur schwer gewöhnen. Es ist eine seltsame Mischung von Begeisterung und Angst, wenn man den Dickhäutern so nahe ist.

Elefant Safari Uganda
Elefant auf der Uganda Safari

Unterkunft Safari Uganda

Nachdem wir den Elefanten ca. 20 Minuten beobachtet hatten, ging es weiter in Richtung Ishasha Tent Camp. Auf dem Weg dorthin fuhren wir noch an einigen weiteren Tieren vorbei. Vor allem Antilopen sahen wir viele. Da es aber schon recht heiß und Mittag war, sahen wir nicht allzu viele Tiere.

Als wir im Ishasha Tent Camp ankamen, wurden wir herzlich begrüßt. Es gab einen Welcome Drink und warme Handtücher um sich das Gesicht abzuwaschen. Nach mehreren Stunden stehend im Jeep hatten wir das auch nötig. Anschließend gingen wir auf unser Zimmer und ruhten uns ein wenig aus. Das Ishasha Tent Camp liegt direkt an einem Fluss. Wir setzten uns also vor unser Zelt und genossen die traumhafte Aussicht. Genau das hatte ich mir von einer Uganda Safari erhofft, eine Lodge mitten in der Savanne.

Safari Uganda Unterkunft
Zelt im Ishasha Tent Camp

„Zelt“ trifft es eigentlich nicht ganz, denn das Ishasha Tent Camp ist ziemlich luxuriös. Das Zelt war mit einem King-Size-Bett ausgestattet und auch das Bad ließ keine Wünsche offen. Lediglich nach warmem Wasser zum Duschen mussten wir fragen. Da es im Busch selbstverständlich keine Wasserleitungen gibt, wurde warmes Wasser individuell nach Bedarf zum Wassertank des jeweiligen Zeltes gebracht. Zu zweit konnten wir dann angenehm nacheinander duschen. Das Wasser reichte vollkommen aus.

Am Abend gab es ein herrliches Abendessen am Flussufer mit Kerzenlicht und leckerem Essen. Ich glaube, dies war das romantischste Abendessen, was ich bis dahin je hatte. Es waren nur wenige Gäste im Camp, sodass wir zu maximal 10 Personen an einzelnen kleinen Tischen saßen. Das Essen war super und der Sternenhimmel unbeschreiblich. So saßen wir also da und genossen die Natur, das leckere Essen und ein Glas Wein. Einfach traumhaft.

Safari Uganda Ishasha Tent Camp
Nachthimmel über dem Camp

Nach dem Abendessen saßen wir uns noch runter an den Fluss. Dort hatten die Mitarbeiter des Camps bereits ein Lagerfeuer angezündet. Es wurde an diesem Abend relativ spät, denn ein weiteres deutsches Pärchen setzte sich zu uns. Wir tauschten Erfahrungen und Reisegeschichten aus. Es war ein toller Abend.

Safari Uganda: Game Drives Queen Elizabeth Nationalpark

Wir waren insgesamt leider nur eine Nacht im Ishasha Tent Camp. Wir hätten einen längeren Aufenthalt geplant, wenn wir gewusst hätten, wie schön das Camp ist. Trotzdem hatten wir Zeit für einige Game Drives. Dabei sahen wir weitere tolle Tiere.

Zu den Highlights im Park gehören die Löwen, die untypischerweise auf Bäumen leben. Wir hatten Glück und konnten einige dieser Löwen längere Zeit beobachten. Nicht unbedingt selbstverständlich, denn oft werden die Tiere lange Zeit nicht gesichtet. Es war unwirklich mit dem Auto neben den wilden Großkatzen zu stehen und sie beobachten zu dürfen. Auch zahlreiche Antilopenarten, Mangusten und weitere Elefanten liefen uns immer wieder über den Weg.

Löwe Safari Uganda
Löwe Safari Uganda

Doch mein persönliches Highlight war ein Hyänen-Baby. Früh morgens waren wir unterwegs und hörten plötzlich von einem anderen Ranger, dass Hyänen gesichtet wurden.

Hyänenbaby Uganda

Los ging es also Richtung Hyäenenbau. Und da lagen sie, zwei ausgewachsenen Weibchen und ein Jungtier. Es war zuckersüß und unglaublich neugierig. Es traute sich sogar bis an den Jeep heran, sodass man es sprichwörtlich hätte anfassen können. Es war die unberührte wilde Natur.

Aber auch die „Pumbas“ der Savanne hatten es mir angetan. Lustige Tiere, wie sie immer hektisch und mit erhobenem Schwanz durch die Steppe flitzen.

Warzenschwein Uganda
Warzenschwein

Nach unserem Aufenthalt im Ishasha Tent Camp ging es weiter. Wir fuhren ca. 4 bis 5 Stunden durch die Savanne bis zu unserem nächsten Stopp in der Mweya Safari Lodge. Auch diese Lodge war schön, doch für meinen Geschmack viel zu groß. Die gesamte Anlage war gut besucht. Es war kein Vergleich zum Ishasha Tent Camp.

Wenn du für deine Safari in Uganda also die Wahl hast, dann solltest du lieber mehrere Nächte im Tent Camp übernachten und die Mweya Safari Lodge auslassen, falls es deine Route erlaubt. Der einzige Vorteil der Lodge ist die Lage einiger Bungalows, denn die Lodge liegt direkt am Eduardsee. Dort sind zahlreiche Tiere zu Hause. Abends kommen sie alle ans Wasser, sodass du sie mit deinem Fernglas auf der anderen Seite des Sees beobachten kannst. Elefanten, Nilpferde, Antilopen und Büffel. Sie alle kommen dorthin um sich abzukühlen.

Safari Uganda Mweya Safari Lodge
Ausblick vom Bungalow der Mweya Safari Lodge

Die Lage der Lodge bietet noch einen weiteren Vorteil, denn von dort kannst du einen sehr schönen Bootsausflug auf dem See machen. Dieser findet mit einigen anderen Touristen auf einem größeren Boot statt. Die Fahrt geht entlang der Ufer, sodass du den Tieren sehr nah kommen kannst. Vor allem Nilpferden wirst du vermutlich so nah kommen, wie sonst nie. Sie sind sehr aggressiv und ohne großes Boot könntest du ihnen nicht so nahe kommen. Außerdem kannst du auf dieser Fahrt zahlreiche Vogelarten, Antilopen und Büffel sehen, die am Ufer im seichten Wasser liegen.

Safari Uganda: die Packliste

Auf einer Safari solltest du einige Dinge unbedingt dabei haben.

Fernglas: oft sind die Tiere weit von deinem Fahrzeug entfernt. In Uganda ist es verboten, die markierten Wege zu verlassen. Daran halten sich die Guides. Du solltest also unbedingt ein gutes Fernglas bei dir haben, damit du auch die Tiere in der Ferne gut beobachten kannst. Ich kann dir Steiner Ferngläser empfehlen.

Kamera: natürlich ist eine gute Kameraausrüstung unumgänglich, wenn du schöne Fotos mit nach Hause nehmen möchtest. Da du oft in der Morgen- oder Abenddämmerung unterwegs sein wirst, sind die Lichtverhältnisse schwierig. Du solltest dich also mit deinem Equipment darauf einstellen. Gute Tipps zu Kameraausrüstungen auf Reisen findest du bei 22 Places.

Sonnencreme: du wirst oft und lange in der Sonne unterwegs sein, die am Äquator besonders stark ist.

Mückenspray: da Uganda ein Malarialand ist, solltest du dich gut gegen Mückenstiche schützen. Das Ishasha Tent Camp liegt zum Beispiel direkt an einem Fluss und es gibt immer wieder mal Mücken. Wichtig ist ein hoher DEET Wert, am besten ab 40 %. Nobite hat zum Beispiel solche Produkte.

Malariaprophylaxe: ich habe mich einfach entspannter gefühlt mit Prophylaxe. Du machst dir Sorgen über eventuelle Nebenwirkungen? Dann ließ gerne meinen Beitrag zu meinen Erfahrungen Malariaprophylaxe.

Packliste Safari Uganda: natürlich benötigst du noch weitere Dinge bei einer Reise nach Uganda. Einige Tipps kannst du dir in meiner Packliste Dschungel Trekking holen.

Gesundheit auf einer Uganda Safari

Prinzipiell hängt es ganz davon ab, wo du dich in Uganda gerade befindest. Es gibt Regionen, da kannst du etwas entspannter sein. In anderen solltest du Vorkehrungen treffen.

Malariaprophylaxe

Die meisten internationalen Flüge kommen in Entebbe an. Entebbe ist Malariagebiet. Um eine Malariaprophylaxe solltest du dich also in jedem Fall kümmern. Wie lange du sie dann einnehmen solltest, das hängt davon ab, wie lange du dich in den Malariagebieten aufhälst.

Reiseapotheke Uganda

Egal, ob Safari, Gorilla– oder Schimpansentrekking. In Uganda empfiehlt sich eine gut ausgestattete Reiseapotheke.

MedikamentInfos und TippsMitnehmen
Vaprino - gegen DurchfallIch komme damit besser klar als mit Imodium.
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Kohle TablettenDiese kannst du als Alternative zu Immodium auch nehmen.
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Erste-Hilfe-SetKann in Entwicklungsländern nie schaden. Amazon
SchmerztablettenIn Ländern mit Dengue-Gefahr nehme ich Paracetamol mit. Auf keinen Fall Aspirin oder andere Blut verdünnende Mittel. Am besten lässt du dich von deinem Apotheker nochmal beraten, was am besten ist.
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ReisetablettenDie Fahrten in Uganda können schonmal turbulent und holprig sein.
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Sinusitis Sollte sich mal ein Schnupfen ankündigen, dann kann es sicher helfen.
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Gripp-HeelBei Grippe ähnlichen Erscheinungen.
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IberogastHilft mir immer bei leichte Magenverstimmungen.
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Anti-SchmerzgelFalls dir nach einem Trekking mal was weg tut.
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FenistilMit Sicherheit wirst du den ein oder anderen Mückenstich bekommen. Fenistil hilft gegen den Juckreiz.
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BepanthenIm Dschungel kann man sich schnell Kratzer oder kleinere Wunden holen. Bepanthen hilft bei der Heilung.
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BetaisadonaAnders als Bepanthen hilft Betaisadona zunächst vor allem auch desinfizierend.
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Desinfektions-SprayZur ersten Reinigung von Wunden.
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FieberthermometerIch persönlich habe immer gerne eins dabei. Einige Krankheiten äußern sich vor allem durch Fieber. So kannst du schnell einiges ausschließen.
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NasensprayZur Sicherheit habe ich auch das immer dabei. Allerdings sehr mildes Kindernasenspray.
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Lutschtabletten gegen HalsschmerzenVor allem nach langen Flügen mit Klimaanlage hilfreich. Oder wenn du erkältet bist.
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AugentropfenFür die müden Augen nach einem langen Flug.
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OhrentropfenWenn du z.B. in einem unreinen Pool warst, dann können sich Ohrenschmerzen einstellen.
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HustensaftFalls sich dann doch mal eine Erkältung ankündigt.
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PinzetteFür den Splitter im Finger.
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NagelschereEinfach nur praktisch sie dabei zu haben.
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SonnencremeAm besten mit hohem Lichtschutzfaktor. Nicht unbedingt für den Bwindi nötig, aber für den Rest von Uganda.
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After SunTut in jedem Fall gut, wenn du dich dann doch mal verbrannt hast.
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"Die Pille"Natürlich nur für die Frauen unter uns 🙂 Mit Rezept bekommst du auch das online.
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KondomeFür deinen persönlichen Schutz.
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MückensprayAm besten mit hohem DEET-Wert.
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TraubenzuckerGut für den Kreislauf bei hoher Luftfeuchtigkeit.
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Herpes-CremeFalls du damit auch zu Hause Probleme hast.
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MoskitonetzZum Schutz vor den nervigen Moskitos. Nicht im Bwindi, aber im Rest von Uganda kann das hilfreich sein. In gehobenen Unterkünften sind die Betten aber meist damit ausgestattet.Amazon
OhropaxFür mich ein absolutes MUSS auf jeder Packliste.
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SchlafmaskeFür den ungestörten Schlaf.Amazon
KompressionsstrümpfeBei einem Langstreckenflug super angenehm.Amazon
PflasterDie gehören natürlich in jede Reiseapotheke.
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MullbindenFalls dann doch mal etwas mehr passiert.
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BlasenpflasterVor allem bei langen Wanderungen ein Genuss.
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Sterile KompressenHoffentlich brauchst du sie nicht!
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EinmalhandschuheWer weiß, wofür es gut ist....
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Kontaktlinsen-FlüssigkeitBraucht natürlich nicht jeder.
Linsenplatz
KontaktlinsenFalls du Kontaktlinsenträger bist.
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Kontaktlinsen-DoseDann darf die natürlich auch nicht fehlen.
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Zip-BeutelZum Verstauen deiner ReiseapothekeAmazon
Hängender KulturbeutelSuper, wenn du z.B. in der Natur unterwegs bist. Dann kannst du ihn einfach überall aufhängen.Amazon
Mückenspray für KleidungSuper praktisch, wenn du z.B. lange im Dschungel unterwegs bist.
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Hygiene-HandgelDas solltest du immer dabei haben.Amazon
Hygiene-TücherFür unreine Flächen immer praktisch.
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TrinkwasserdesinfektionBesonders hilfreich, wenn du in freier Natur aus Flüssen trinken musst.Amazon
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