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Gorilla Trekking Uganda: ein unvergessliches Erlebnis im Bwindi-Nationalpark

Gorilla Trekking Uganda

Der Bwindi-Nationalpark, mit englischem Namen auch bezeichnet als „Bwindi Impenetrable National Park“ liegt im Westen Ugandas und grenzt an die Demokratische Republik Kongo. Berühmt ist die gesamte Region vor allem für die letzten noch wild lebenden Berggorillas. Bei einem Gorilla Trekking kannst du den sanften Riesen ganz nahe kommen und sie in ihrem natürlichen Habitat beobachten. Gorilla Trekking Uganda: einfach magisch und unvergesslich!

Der Bwindi Nationalpark

Was bedeutet „Bwindi“ eigentlich? Das Wort steht für „Dunkelheit“. Und tatsächlich ist es im Dschungel des Nationalparks hin und wieder recht dunkel, obwohl oben am Himmel die Sonne scheint. Das Blätterdach des über 25.000 Jahre alten Regenwalds ist so dicht, dass es nur wenige Sonnenstrahlen bis auf den Boden schaffen.

Das macht das Fotografieren im Dschungel ehrlich gesagt nicht gerade einfach, vor allem, wenn dein Motiv die schwarzen Berggorillas sind 🙂 Das dichte Geäst ist gleichzeitig Grund für den zweiten Teil des Nationalparknamens „Impenetrable“. Das bedeutet „undurchdringlich“.

Der Bwindi Nationalpark ist das zu Hause von über 300 Berggorillas, die dort von ihren mutigen Rangern beschützt werden. Mühsam ist die Anzahl der vom Menschen gejagten Tiere in den letzten Jahren wieder angestiegen. Unter diesen über 300 Tieren befinden sich auch die habituierten, und somit an Menschen gewöhnten, Gorillafamilien.

Anreise nach Bwindi

Zunächst musst du natürlich einen Flug von Deutschland nach Entebbe finden. KLM bietet hier gute Verbindungen.

In Entebbe wirst du dann vermutlich eine Nacht bleiben. Mein Flug landetet damals recht spät am Abend. Eine schöne Unterkunft ist das Papyrus Guesthouse, nur wenige Fahrminuten vom Flughafen in Entebbe entfernt.

Am nächsten Morgen geht es dann mit einem nationalen Flug weiter zum Kihihi Airstrip, einer kleinen holprigen Landebahn, mitten im Nirgendwo. Spätestens ab hier benötigst du Hilfe der Lodge, in der du in Bwindi übernachten wirst. In der Regel holt ein Mitarbeiter dich dort bei deiner Landung ab.

Von Entebbe nach Kihihi

Flug Viktoriasee
Flug über den Viktoriasee

So ging es also los, mein erstes Abenteuer in Afrika. Mit einer winzigen Maschine flogen mein Freund und ich von Entebbe nach Kihihi – schon allein der Name ist lustig, doch der Pilot konnte es noch toppen. Nach seiner Sicherheitseinweisung beendete er seine Vorstellung mit den Worten „Wir haben auch ein Bordmenü“ und zog zwischen seinen Sitzen eine Schale mit Pfefferminzbonbons hervor. Auch in kleinen Maschinen wird Service hier groß geschrieben. Fast ebenso lustig war, dass man im Landeanflug feststellte, dass die Piste keine übliche Landebahn, sondern eine Schotterpiste ist. Entsprechend rumpelte es ein wenig bei der Landung. Aber so soll es ja schließlich sein…das Abenteuer in Afrika 🙂 Der Ausblick während des Fluges entschädigt einen allerdings für jede Unannehmlichkeit.

Kihihi Landebahn
Die Landebahn in Kihihi

Nach der Abholung vom Kihihi Airstrip ging es mit dem Jeep und einem sehr netten Guide der Buhoma Lodge ca. 2 Stunden durch Dörfer und tolle Natur bis zur Lodge – ich war sofort begeistert vom Land, den Menschen und der Natur. Auf dem Weg legten wir einen kurzen Stopp an einem kleinen Kiosk ein, wo unser Guide Wasser und andere Dinge für uns und die Lodge besorgte. Mit offenen Fenstern und steckendem Schlüssel im Wagen warteten wir auf ihn. Ehrlich gesagt war ich überrascht – offene Fenster? Den Schlüssel stecken lassen? Das alles waren Dinge, die ich in Uganda nicht erwartet hätte. Doch ich wurde eines besseren belehrt – alle Menschen, vor allem die Kinder, grüßten uns unglaublich freundlich und kamen neugierig näher ans Auto heran, um mit uns zu sprechen. Alle waren unglaublich interessiert und offenherzig uns Fremden gegenüber. Ein tolles Gefühl!

Menschen Uganda
Die Einkäufe vom Markt finden auch auf dem Motorrad Platz

Bei der Ankunft in unserer Lodge (Buhoma Lodge) wurden wir herzlich empfangen. Nach einem kühlen Welcome Drink und einer kurzen Einweisung bezogen wir unsere Hütte, die mitten im Dschungel auf einem Berg lag.

Buhoma Lodge Bwindi
Zimmer der Buhoma Lodge in Bwindi

Das Gorilla Trekking Uganda – eine magische Erfahrung mit den sanften Riesen

Am Morgen nach unserer Ankunft ging es dann endlich los – das Trekking zu den letzten noch wild lebenden Berggorillas dieser Welt. Um ca. 6:00 Uhr gab es Frühstück. Doch vorab wurde uns noch ein leckerer frischer Kaffee aufs Zimmer gebracht. Quasi der etwas andere Weckservice mitten im Dschungel Ugandas. Einfach ein Traum. Wir tranken den Kaffee im Bett und wurden langsam wach. Dann schnell Zähne geputzt und ab in die Wandersachen.

Primaten Bwindi
Besucher in der Lodge

Nach dem Frühstück wird man zum Startpunkt des Trekkings gebracht. Dieser liegt nur wenige Meter entfernt von der Buhoma Lodge – es ist das Bürogebäude der Nationalparkbehörde. Mit großer Spannung warteten wir darauf, wer wohl die Mitstreiter in unserer Gruppe sein würden und welche der habituierten Gorillafamilien wir wohl besuchen würden. Wir hatten riesiges Glück, denn unsere Trekking-Gruppe bestand nur aus 4 Personen plus 1 Guide, 2 Rangern und Trägern, die anheuern konnte, damit sie einem beim eigenen Gepäck helfen.

Mein persönlicher Tipp? Selbst, wenn du fit und sportlich bist, engagiere einen der lokalen Träger. Uns hat 1 Mann unterstützt und der offizielle Preis war 10,00 USD. Die Wartelisten der Bürger aus dem angrenzenden Dorf sind lang, denn der Job als Träger bei den Trekkings ist gut verdientes Geld, doch manchmal gibt es mehr Träger als benötigt werden. Du hilfst also nicht nur dir selber, sondern vor allem auch der lokalen Bevölkerung.

Ein weiterer Tipp? Ihr werdet sicherlich ein Lunchpaket mitnehmen – solltet ihr es nicht schaffen, dann gebt doch einfach etwas an eure Helfer ab, denn für sie wird leider nichts mitgenommen. Klingt eigentlich selbstverständlich, doch im Eifer des Gefechts geht es oft unter.

Nach einer detaillierten Einführung zum Nationalpark und dem Trekking ging es dann endlich los. Wir wanderten ca. 2 1/2 Stunden bergauf und bergab durch den Dschungel – unser Guide war dabei stets in Kontakt mit den Trackern. Die Tracker werden bereits früh morgens losgeschickt um die Gorillas zu finden und die Familie zu begleiten bis die Trekkinggruppe ebenfalls zu den Tieren gestoßen ist. Und plötzlich war es da – das laute Brüllen eines Gorillas. Sie waren also nicht mehr weit weg. Ich hatte ganz schön Bauchkribbeln.

Nochmal ging es weitere 10 Minuten in den steilen Hängen bergauf und bergab. Bevor wir uns den Berggorillas nähern durften, gaben wir unsere Rucksäcke mit den Lunchpaketen und auch alles andere ab. Das einzige, was wir noch bei uns trugen, waren unsere Kameras. Die Tiere würden Essen und Getränke sonst sicherlich in Beschlag nehmen wollen 🙂

Silberrücken
Der Silberrücken ganz entspannt

Nachdem wir uns also sortiert hatten und noch einmal kräftig durchgeatmet hatten, näherten wir uns dem Silberrücken langsam durch dichtes Geäst. Und dann war er direkt vor uns – der Silberrücken samt Familie. Es war unglaublich. Mit seinen Fäusten auf die Brust klopfend kam das riesige Tier den Hang hinunter. Kurz hatte ich mich erschrocken, doch der Guide beruhigte uns schnell.

Das Tier war so unglaublich majestätisch, weise und edel. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl dieser Naturgewalt ausgeliefert zu sein und gleichzeitig zu sehen, wie friedlich sie sind und wie liebevoll sie mit ihren Babys umgehen. Einfach unvorstellbar, dass diese Tiere lange Zeit gejagt wurden. Eine Stunde lang begleiteten wir die Tiere über Stock und Stein – ganz schön anstrengend phasenweise, doch es lohnt sich. Mein persönliches Highlight war das kleine Gorillababy, das noch ganz wackelig auf den Beinen war. Es spielte und wackelte zwischen den Ästen hin und her bis es schließlich auf den Rücken des Silberrückens kletterte und es sich dort bequem machte. Aber genauso auch die Mütter, die ihre Babys durch den Wald tragen und der Silberrücken, der wie ein König über seine Gruppe wacht.

Silberrücken Gorilla Trekking
Silberrücken beim Gorilla Trekking

Die aufregende Stunde als Teil einer Gorilla-Familie in Uganda

Die Mitarbeiter des Nationalparks nehmen es sehr genau mit der Zeitangabe. Tatsächlich hatten wir nur genau 1 Stunde bei der Familie. Danach mussten wir uns schon wieder verabschieden. Doch diese Stunde war unvergesslich, aber auch recht anstrengend.

Auf meinem Youtube-Kanal kannst du dir auch ein Video dieses besonderen Erlebnisses anschauen.

Die Gorillafamilie war gerade in Bewegung und streifte ruhig durch den Dschungel, auf der Suche nach dem nächsten Platz zur Rast. Für uns Menschen war es garnicht so einfach mit den Tieren Schritt zu halten und uns den Weg zu bahnen. Zwischenzeitlich haben mich die Ranger gefühlt die steilen Hänge hinauf gezogen, damit wir bloß nicht den Anschluss verlieren 😀 Wir zogen quasi mit den Tieren durch den Regenwald.

Gorillas Uganda
Gorilla-Dame mit ihrem Nachwuchs

Nach einiger Zeit kam die Familie auf einem Hang zum Stehen. Einige Tiere kletterten auf Bäume und ließen sich nieder. Andere setzten sich in kleinen Gruppen auf dem Boden zusammen. Auch wir konnten nun ein wenig durchatmen. Die Gruppe war zur Ruhe gekommen und machte eine Pause.

Wir freuten uns riesig, denn nun konnten wir die Tiere ganz in Ruhe beobachten und Fotos machen. Es war einfach nur der Wahnsinn. Einziger Wermutstropfen? Die Spiegelrefelxkameras des andere Paares, das uns ebenfalls begleitete. Das Klickgeräusch schien die Tiere, vor allem die Jüngeren, zu stören. Daher kamen sie uns nicht wirklich nahe. Einen winzigen Moment lang bewegte sich ein Gorilla-Baby auf mich zu, doch als das Geräusch erneut ertönte, entfernte es sich leider wieder.

Tipp: solltest du noch vor der Wahl einer Kamera stehen, dann entscheide dich für eine Systemkamera oder eine andere Kamera, bei der du das Klickgeräusch abstellen kannst. Ich habe z.B. eine Kamera von Lumix.

Alles in allem kann ich aber nur jedem empfehlen, diese Tour zu machen und damit nicht nur die Gorillas zu unterstützen, sondern auch die lokale Bevölkerung, die es sich mehr als deutlich auf die Fahne geschrieben hat, den Naturschutz zu leben und die Tiere zu schützen. Ein bisschen fühlte ich mich, wie ein Abenteurerin, eine Forscherin. Es war unbeschreiblich Besucher in einer Welt zu sein, in der der Mensch nur wenig präsent war.

Du möchtest dich gedanklich schonmal auf deine Reise einstellen? 🙂 Ich mache das immer ganz gerne mit Filmen oder Reportagen. In diesem Falle könnten vielleicht diese Filme passen:

  • Instinkt mit Anthony Hopkins – ein Film über einen Mann, der sich in das Leben im Dschungel mit den Gorillas verliebt und dafür sein Leben riskiert
  • Gorillas im Nebel mit Sigourney Weaver – ein Film über die Forscherin Dian Fossey, die 1966 nach Uganda aufbrach, um mit den wilden Berggorillas zu leben und sie zu erfoschen

Weitere Informationen und Videoausschnitte zu Dian Fossey und ihrer Arbeit findest du bei National Geographic oder auch bei Spiegel.

ACHTUNG: bitte nehmt aber in keinem Fall an einem Gorilla Trekking teil, wenn ihr krank seid oder das Gefühl habt krank zu werden. Menschenaffen können sich bei uns anstecken und werden oft schwer krank, da sie keine Anti-Körper haben.

Gorilla Trekking Bwindi: die Uganda-Familien beim Namen

Die Zahlen über die Anzahl der habituierten Gorilla-Familien im Bwindi Nationalpark variieren. Laut der offiziellen Website des Bwindi Nationalparks sind es 7 habituierte Gorilla-Familien. Das bedeutet, dass diese Berggorillas an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt sind. Es ist ein langwieriger Prozess (2 bis 3 Jahre) die wild lebenden Berggorillas an die Nähe zum Menschen zu gewöhnen. Ich mag mir garnicht ausmalen, wie aufregend es sein muss, wenn die Ranger das erste Mal auf Berggorillas treffen, die noch nie zuvor einen Menschen gesehen haben.

Anscheinend kann man im Bwindi Park auch Trekkings buchen, bei denen man noch nicht vollständig habituierte Gorillas besuchen kann. Am besten fragst du dazu direkt bei der Nationalparkbehörde nach. Mehr Informationen findest du hier.

Nun aber zu den bereits habituierten Familien, namens…

  • Mubare
  • Habinyanja
  • Rushegura
  • Bitukura
  • Mishaya
  • Nshongi
  • Nkuringo

Sie alle leben in unterschiedlichen Regionen des Bwindi Nationalparks. Einige ganz in der Nähe der Nationalparkbehörde, sodass du von dort quasi direkt los laufen kannst. Andere weiter weg, sodass es zunächst einige Zeit mit dem Geländewagen zum Startpunkt des Trekkings geht.

In dem kleinen Ort kannst du dir als Andenken an „deine Familie“ im Anschluss bedruckte T-Shirts kaufen. Darauf steht dann der Familienname der Gorilla-Familie, die du besucht hast 🙂

Der Zweck der Teeplantagen rund um Bwindi

Nach dem Gorilla Trekking im Bwindi Nationalpark fuhren wir alle geflashed wieder zurück in Richtung Lodge. Ich vergoss die ein oder andere Träne, da wir die sanften Riesen wieder verabschieden mussten. Es war eine der magischsten Erfahrungen in meinem Leben.

Schweigend saßen wir alle im Wagen, der sich seinen Weg über die holprigen Pisten bahnte. Zwischendurch machten wir den ein oder anderen Stopp für Fotos. Die Kinder am Straßenrand riefen „Mzungu, Mzungu“ und strahlten uns neugierig mit ihren großen Augen an. Der Begriff „Mzungu“ lief uns häufig über den Weg, da es das Wort für (europäische) Ausländer mit offensichtlich anderer Hautfarbe ist. Es ist in keinster Weise negativ behaftet, zumindest hatte ich nicht das Gefühl. Im Gegenteil – ich fühlte mich herzlich willkommen in Uganda. Die Menschen begegneten uns mit großer Neugier und Gastfreundschaft.

Kinder Uganda
Die süßen Kinder rund um Bwindi

So, jetzt aber zu den Teeplantagen. Während der Fahrt fielen mir die zahlreichen Plantagen rund um den Regenwald auf. Zunächst wusste ich nicht, dass es sich um Tee handelte, doch der Park Ranger klärte uns auf.

Teeplantage Bwindi
Die Teeplantagen rund um die Ortschaften

Anscheinend haben die Bewohner der Ortschaften rund im Bwindi irgendwann festgestellt, dass die Berggorillas den Tee nicht mögen. natürlich wurden die Menschenaffen aber auch für die Bevölkerung eine Bedrohung, wenn sie den Wald verließen. Als man also merkte, dass die sanften Riesen die Teeplantagen mieden, baute man überall um die Ortschaften herum Tee an. Neben einem erfolgreichen Exportprodukt haben sie so einen natürlichen Schutz vor den Berggorillas errichtet. Sowohl Tier als auch Mensch profitiert also von den zahlreichen Plantagen. Kein Tier bedroht die Menschen und kein Tier ist durch Waffen des Menschen in Gefahr. Eine wirklich tolle Lösung!

Gorilla Trekking Uganda: die perfekte Packliste

ProduktInfos und TippsLink zum Produkt
TagesrucksackMeine 16 l waren zu klein. Du musst eine große Lunch-Box unterkriegen können.Amazon
TrinkflascheTipp: schau dir die Maße der Flaschen genau an und suche dir eine heraus, die gut in die Außentaschen deines Rucksacks passen, sodass du immer dran kommen kannst.Amazon
WanderstöckeMuss nicht unbedingt sein. Nach persönlichem Belieben.Amazon
WanderschuheIch bin mit meinen Meindl sehr zufrieden. Globetrotter
BlasenpflasterWenn du lange im Dschungel oder generell beim Trekking unterwegs bist, dann wirst du dich sehr über Blasenpflaster freuen.
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OhropaxIch persönlich kann oft nicht gut schlafen, wenn es nachts im Dschungel laut ist. So kannst du ruhiger schlafen.
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Hygiene-HandgelIch habe immer Gel und auch Hygienetücher dabei. Gerade, wenn ich an öffentlichen Orten war oder auch im Dschungel auf die „Toilette“ gehe, dann habe ich immer gerne Desinfektionsmittel dabei.
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Hygiene-TücherZum Desinfizieren der Hände.
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Desinfektionsspray für FlächenIm Dschungel benutze ich das tatsächlich relativ selten. Trotzdem habe ich es gerne dabei für die grobe Reinigung von Badezimmern in einfachen Unterkünften.
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KameraDie meisten reisen mit einer Spiegelreflexkamera. Ich persönlich bin ein Fan von Systemkameras, denn bei diesen kann man das Klickgeräusch ausstellen. Ich reise mit einer Lumix von Panasonic.Amazon
SpeicherkartenDenk natürlich auch an deine Speicherkarten für deine Kamera. Amazon
AdaptersteckerIn Uganda gibt es andere Steckdosen. Amazon
Vaprino - gegen DurchfallIch komme damit besser klar als mit Imodium.
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Erste-Hilfe-SetKann in jedem Fall nie schaden, wenn du in Entwicklungsländern unterwegs bist.Amazon
Reisetabletten (gegen Übelkeit)Die Fahrten zum Startpunkt des Trekkings können schonmal holprig sein.
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Was kann ich noch in Bwindi machen?

Natürlich sind die Berggorillas das absolute Highlight im Bwindi Nationalpark, doch du kannst in der Gegend auch weitere schöne Dinge unternehmen. Zu den Optionen gehören unter anderem:

  • Teilnahme an der Herstellung von Bananen-Schnaps und -Bier: mit den einfachsten Mitteln destillieren die Einheimischen den Schnaps und brauen das Bier. Den Schnaps habe ich sogar probiert. Ganz schön hartes Zeug 🙂
  • Herstellung von Kaffee: auch dies machen die Einheimischen mit den einfachsten Mitteln. In diesem Zusammenhang haben sie uns auch erklärt, dass sie sich Fairtrade in Uganda wünschen. Sie teilten uns mit, dass die Bauern extrem ausgenommen werden von den Konzernen und der Hauptstadt und dass sie sich von Fairtrade bessere Preise erhofften.
Kaffee-Tour Bwindi
Kaffeeproduktion mal ganz anders
  • Besuch der Urvölker: vor langer Zeit haben im Dschungel des Bwindi Nationalparks Urvölker gelebt. Doch in den 90er holte man sie aus dem Wald, da sie eine weitere Bedrohung für den bereits dezimierten Bestand der Berggorillas waren. Trafen sie nämlich auf diese, dann verteidigten sie sich natürlich und töteten die Tiere. Mittlerweile leben die Menschen am Rande des Dorfes unter den einfachsten Bedingungen in ihren traditionellen Lehmhütten.
Ureinwohner Bwindi

Du möchtest noch mehr über die Destinationen in Uganda erfahren? Dann schau doch mal hier vorbei. Oder möchtest du vielleicht auch mehr über das Schimpansen-Trekking in Uganda erfahren?

Kosten Gorilla Trekking Uganda

Als ich im Mai 2017 in Uganda gewesen bin, da hat das Gorilla-Permit ca. $450 pro Person gekostet. Allerdings zählt der Monat Mai zur Nebensaison. In der Hauptsaison kostete das Permit damals ca. $600 pro Person. Dieser Preis ist der Preis für 1 Stunde Aufenthalt bei den Tieren. Die Gruppe darf dabei nur maximal 8 Personen groß sein. Ich empfehle dir also dein Permit frühzeitig zu organisieren. Ich habe meine Reise damals über Elefant Tours gebucht. Trotz des Preises war es nach einem kurzen Telefonat mit dem Reiseberater um mich geschehen 🙂 Ich wollte unbedingt zu den Berggorillas.

Ich kann verstehen, dass viele Menschen sicherlich über die hohen Preise für das Gorilla Trekking staunen. Doch ich persönlich finde es genau richtig. So hält sich Uganda den Massentourismus vom Hals und nur wirklich „wertvolle“ und nachhaltige Reisende kommen nach Bwindi. Menschen, die bereit sind etwas mehr für den Naturschutz auszugeben. Außerdem gibt es nicht sooo viele habituierte Gorilla-Familien in Bwindi, sodass die Gesamtanzahl der Menschen pro Tag sehr gering ist. Aktuell können maximal 80 Personen am Tag für maximal 1 Stunde zu verschiedenen Gorilla-Familien.

Ein großer Teil der Einnahmen für das Trekking fließt zurück in den Naturschutz und auch in den Schutz der Gorillas. Nach wie vor werden sie gejagt, sodass Parkranger auf die Tiere aufpassen müssen. Sowohl diese als auch Forschung werden von den Geldern des Trekkings bezahlt. Und trotzdem gibt es keinen Massentourismus und man versucht den Einfluss auf die Tiere so gering wie möglich zu halten.

Weitere Informationen zu aktuellen Permit-Preisen findest du auch auf der Website des Bwindi Nationalparks. Hier kannst du ebenfalls Informationen zu den anderen beiden Ländern finden, die sich den Bwindi Nationalpark mit Uganda teilen – Rwanda und die Demokratische Republik Kongo.

Gorilla Trekking Uganda – was ist die beste Reisezeit?

Wie oben schon erwähnt, war ich persönlich im Mai im Bwindi Nationalpark. Sowohl Wetter als auch Klima waren super, obwohl Regenzeit war. Ich kann den Monat für ein Gorilla Trekking also definitiv empfehlen. Außerdem ist das Permit dann nicht ganz so teuer.

Generell teilen sich die Regen- und Trockenzeiten in Uganda wie folgt auf:

  • Februar-Mai & September-November: Regenzeit
  • Juni-September & Dezember-Januar: Trockenzeit

Generell können die Berggorillas das ganze Jahr über besucht werden. So oder so solltest du dich in den Bergen immer auch auf einen Regenschauer einstellen, da es auch in der Trockenzeit nie zu 100 % trocken ist.

Nachts können die Temperaturen teilweise recht kühl werden. Ich persönlich habe das als sehr angenehm empfunden, da ich super schlafen konnte.

Gesundheitsvorsorge für die Reise zu den Berggorillas

Prinzipiell gilt, dass du dich auch vor einer Reise nach Uganda zu den nötigen Impfungen beraten lassen solltest. Ich persönlich mache dies immer bei der Impfstelle der Stadt Köln.

Du wohnst in einer anderen Stadt? Kein Problem – einfach bei Google suchen. Ich bin sicher, dass du in der nächst größeren Stadt eine entsprechende Praxis der Stadt finden wirst. Der Vorteil ist, dass deine Daten und Impfungen dort gespeichert werden und du vor deiner nächsten Reise wieder entsprechend gut beraten werden kannst.

Benötige ich Malariaprophylaxe in Uganda? –> JA

Prinzipiell sind die Wälder der Gorillas zu kühl für die Anopheles Mücken. Der Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 1160 Meter bis zu 2607 Meter und das Klima kann gerade nachts mitteleuropäisch und kalt werden. Da fühlt sich die Mücke nicht wohl.

Und trotzdem solltest du dich mit Malariaprophylaxe ausstatten. Die meisten Reisen nach Uganda beginnen in Entebbe, denn dort liegt der internationale Flughafen. Und Entebbe ist Malaria-Gebiet. Entebbe war für mich der erste Ort mit Malaria und ich war unglaublich froh, dass ich die Prophylaxe nahm als mir abends dutzende Mücken um die Ohren flogen.

Gelbfieberimpfung in Uganda ist Pflicht

Auch um eine Gelbfieberimpfung solltest du dich kümmern, wenn du diese noch nicht hast. Diese Art Impfung erhälst du nur bei den Impfstellen der Stadt bzw. des Gesundheitsamtes. Bei deinem „normalen“ Hausarzt wirst du diese nicht bekommen.

In Uganda ist die Vorlage des Impfausweises Pflicht. Bei der Einreise werden diese tatsächlich akribisch kontrolliert. Auch bei jedem erneuten Betreten des Flughafens für nationale Flüge musst du dich in eine Schlange stellen, um deinen Ausweis zu zeigen.

Tipp: reiche unbedingt deine Impfrechnungen bei deiner Krankenkasse ein. Ich persönlich bin bei der Techniker Krankenkasse und erhalte immer einen Großteil der Kosten zurück.

Ausführliche Reiseapotheke für deine Uganda Reise

MedikamentInfos und TippsMitnehmen
Vaprino - gegen DurchfallIch komme damit besser klar als mit Imodium.
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Kohle TablettenDiese kannst du als Alternative zu Immodium auch nehmen.
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Erste-Hilfe-SetKann in Entwicklungsländern nie schaden. Amazon
SchmerztablettenIn Ländern mit Dengue-Gefahr nehme ich Paracetamol mit. Auf keinen Fall Aspirin oder andere Blut verdünnende Mittel. Am besten lässt du dich von deinem Apotheker nochmal beraten, was am besten ist.
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ReisetablettenDie Fahrten in Uganda können schonmal turbulent und holprig sein.
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Sinusitis Sollte sich mal ein Schnupfen ankündigen, dann kann es sicher helfen.
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Gripp-HeelBei Grippe ähnlichen Erscheinungen.
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IberogastHilft mir immer bei leichte Magenverstimmungen.
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Anti-SchmerzgelFalls dir nach einem Trekking mal was weg tut.
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FenistilMit Sicherheit wirst du den ein oder anderen Mückenstich bekommen. Fenistil hilft gegen den Juckreiz.
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BepanthenIm Dschungel kann man sich schnell Kratzer oder kleinere Wunden holen. Bepanthen hilft bei der Heilung.
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BetaisadonaAnders als Bepanthen hilft Betaisadona zunächst vor allem auch desinfizierend.
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Desinfektions-SprayZur ersten Reinigung von Wunden.
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FieberthermometerIch persönlich habe immer gerne eins dabei. Einige Krankheiten äußern sich vor allem durch Fieber. So kannst du schnell einiges ausschließen.
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NasensprayZur Sicherheit habe ich auch das immer dabei. Allerdings sehr mildes Kindernasenspray.
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Lutschtabletten gegen HalsschmerzenVor allem nach langen Flügen mit Klimaanlage hilfreich. Oder wenn du erkältet bist.
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AugentropfenFür die müden Augen nach einem langen Flug.
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OhrentropfenWenn du z.B. in einem unreinen Pool warst, dann können sich Ohrenschmerzen einstellen.
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HustensaftFalls sich dann doch mal eine Erkältung ankündigt.
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PinzetteFür den Splitter im Finger.
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NagelschereEinfach nur praktisch sie dabei zu haben.
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SonnencremeAm besten mit hohem Lichtschutzfaktor. Nicht unbedingt für den Bwindi nötig, aber für den Rest von Uganda.
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After SunTut in jedem Fall gut, wenn du dich dann doch mal verbrannt hast.
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"Die Pille"Natürlich nur für die Frauen unter uns 🙂 Mit Rezept bekommst du auch das online.
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KondomeFür deinen persönlichen Schutz.
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MückensprayAm besten mit hohem DEET-Wert.
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TraubenzuckerGut für den Kreislauf bei hoher Luftfeuchtigkeit.
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Herpes-CremeFalls du damit auch zu Hause Probleme hast.
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MoskitonetzZum Schutz vor den nervigen Moskitos. Nicht im Bwindi, aber im Rest von Uganda kann das hilfreich sein. In gehobenen Unterkünften sind die Betten aber meist damit ausgestattet.Amazon
OhropaxFür mich ein absolutes MUSS auf jeder Packliste.
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SchlafmaskeFür den ungestörten Schlaf.Amazon
KompressionsstrümpfeBei einem Langstreckenflug super angenehm.Amazon
PflasterDie gehören natürlich in jede Reiseapotheke.
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MullbindenFalls dann doch mal etwas mehr passiert.
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BlasenpflasterVor allem bei langen Wanderungen ein Genuss.
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Sterile KompressenHoffentlich brauchst du sie nicht!
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EinmalhandschuheWer weiß, wofür es gut ist....
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Kontaktlinsen-FlüssigkeitBraucht natürlich nicht jeder.
Linsenplatz
KontaktlinsenFalls du Kontaktlinsenträger bist.
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Kontaktlinsen-DoseDann darf die natürlich auch nicht fehlen.
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Zip-BeutelZum Verstauen deiner ReiseapothekeAmazon
Hängender KulturbeutelSuper, wenn du z.B. in der Natur unterwegs bist. Dann kannst du ihn einfach überall aufhängen.Amazon
Mückenspray für KleidungSuper praktisch, wenn du z.B. lange im Dschungel unterwegs bist.
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Hygiene-HandgelDas solltest du immer dabei haben.Amazon
Hygiene-TücherFür unreine Flächen immer praktisch.
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TrinkwasserdesinfektionBesonders hilfreich, wenn du in freier Natur aus Flüssen trinken musst.Amazon

Du möchtest dir die Reiseapotheke ausdrucken? Dann schau schnell hier vorbei.

Du interessierst dich für andere Trekkings zu Menschenaffen in freier Wildbahn? Beim Schimpansen– oder Orang-Utan Trekking kannst du weitere Abenteuer erleben.

Vergleich Gorilla Trekking Uganda vs. Ruanda vs. DR Kongo

Du fragst dich sicher, welches Reiseziel du für dein erstes Gorillatrekking auswählen solltest. Ich persönlich habe mir die gleiche Frage gestellt. Da die politische Lage im Kongo durchaus angespannt ist, war diese Destination für mich direkt raus. Also musste ich mich noch zwischen Uganda und Ruanda entscheiden. Es war ehrlicherweise mehr ein Bauchgefühl, dass mich nach meinen Recherchen zu Uganda hinzog. Und ich habe die Entscheidung nie bereut.

Nationalparks Berggorillas Karte

Insgesamt gibt es 4 Nationalparks, in denen du Berggorillas sichten und besuchen kannst:

  • Volcanos National Park (Ruanda)
  • Virunga National Park (Kongo)
  • Bwindi Impenetrable National Park (Uganda)
  • Mgahinga Gorilla National Park (Uganda)

Obwohl ich dir keine persönliche Empfehlung für das ein oder andere Land geben kann, möchte ich dir hier doch einige Unterschiede aufführen und die andere Websites empfehlen, wo du noch mehr Informationen finden kannst.

Kostenvergleich Gorilla Trekking

Die Preise können sich natürlich immer ändern. Dies hier ist der Stand von 2017. In Uganda unterscheiden sie außerdem zwischen den Jahreszeiten.

UgandaRuandaDR Kongo
Preis p.P.$450-600$1,500$400

Wenn du also nach der günstigsten Variante für ein Gorillatrekking suchst, dann bist du im Kongo richtig. Allerdings solltest du dich gut über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Mein Guide in Uganda sagte mir, dass der Kongo eines der schönsten Länder in dieser Region ist, es aber eben leider nicht ganz ungefährlich ist.

Weiterführende Websites mit Vergleichen zu Gorilla Trekkings

Ich würde mich sehr über dein Feedback freuen. Steht dieses Trekking auch auf deiner Bucket List? Lass mir doch gerne einen Kommentar dazu da.

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