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Update: 18.6.2019
Kürzlich wurden einige negative Kommentare unter einem meiner Korowai-Gastbeiträge auf einem anderen Reiseblog abgegeben. Alle handelten von der neuen Korowai-Doku auf Arte. Ich habe sie mir sofort angeschaut und bin ehrlicherweise zu tiefst enttäuscht und auch ein bisschen sauer.
Wurden die Korowai wirklich zu all dem mehr oder weniger gezwungen? Wurden die anderen Expeditions-Teilnehmer und ich wirklich getäuscht? Ist es wirklich alles fake?
Ich habe sofort Kontakt mit dem Anbieter aufgenommen, wo ich diese Expedition gebucht hatte. Die Antwort lautete, dass nichts fake sei. Man sei wütend darüber, dass diese tolle Region in so einem schlechten Schlicht dargestellt wird. Selbstverständlich nimmt die Moderne auch dort Einfluss, aber nicht so, wie es dargestellt wurde.
Ich habe mit dem Gedanken gespielt, den Beitrag komplett offline zu nehmen, habe mich aber dafür entschieden ihn online zu lassen.
Ich selbst kann einfach nicht glauben, was die Doku zeigt. Es waren magische und zauberhafte Momente vor Ort. Die Korowai waren unglaublich gastfreundlich und nichts wirkte so als wäre es für sie eine unangenehme Situation. Außerdem wirkte nichts wie ein Fake. Vielleicht war ich aber auch einfach nur geblendet und blind? 🙁 Ich weiß es nicht.
Markus, den Korowai aus Teil 1 der Doku, habe ich persönlich kennengelernt, und auch in seinem Dorf übernachtet. Auch das gezeigte Baumhaus habe ich live gesehen. Nichts wirkte unecht. Er lächelte viel und war sehr gastfreundlich. Klar, er posierte auch für Fotos. Allerdings habe ich nie mitbekommen, dass dafür Gelder geflossen sind. Natürlich war ich auch nicht immer in seiner Nähe.
Mach dir gerne selbst ein Bild. Ich vermute, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen dem, was ich selbst erlebt und gefühlt habe, und dem, was die Doku zeigt.
Original-Beitrag
Du suchst die abgelegensten Regionen dieser Erde und möchtest das ultimative Abenteuer erleben? Dann MUSST du unbedingt die Korowai in West Papua besuchen. 1 Woche voller Abenteuer mitten im Dschungel Papuas, bei den letzten Baumhausnomaden der Region.
Du magst visuelle Eindrücke lieber? Dann schau dir gerne das dazugehörige Youtube-Video an.
Dieses Dschungel Trekking und die Reise zu den Korowai in nur einem Beitrag zu beschreiben, ist schlicht unmöglich. Daher möchte ich dir hier nur einen ersten groben Überblick des Reiseablaufs und meiner Erlebnisse geben. Ich bin mir sicher, danach möchtest du auch nach Papua, vorausgesetzt du bist auch ein so großer Abenteurer wie ich.
Von der Idee bis zur Reiseplanung Papua
Wie du vielleicht schon gemerkt hast, liebe ich den Dschungel und den Urlaub im tropischen Regenwald. Witzigerweise bin ich durch einen Film auf die atemberaubende Schönheit der Insel Neuguinea aufmerksam geworden. Unendliche Weiten in Grün und eine wunderschöne Natur. Schnell stand für mich fest, da muss ich hin.
Nach einiger Recherche – es war garnicht so einfach einen Anbieter zu finden – stieß ich über eine Google-Suche nach „Expeditionen Papua“ auf Dr. Weiglein Expeditions. Unter „Reisen“ bin ich damals nicht wirklich fündig geworden. Nach einiger Beratung und E-Mail-Verkehr beschloss ich, die Reise dort zu buchen. Und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen.
Reisevorbereitungen Papua
Den Flug habe ich selbst gebucht. Los ging es also am 6. Juli 2018 mit Emirates via Dubai nach Bali, in das wohl größte Abenteuer meines Lebens. Bereits die Abholung am Flughafen war organisiert und von da an auch die gesamte Reise. Übernachtung im Hotel Ida – ein einfaches Hotel in Kuta. Es gibt dort einen schönen Garten und einen Pool. Ansonsten kann ich persönlich Kuta nicht viel abgewinnen. Da aber der Flughafen nur wenige Fahrminuten entfernt ist, bietet sich die Übernachtung dort an. Anderthalb Tage später ging es nachts nämlich bereits weiter nach Papua.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Reisevorbereitung ist natürlich die spezielle Packliste, die du beachten solltest. Diese findest du am Ende dieses Beitrags.
Der Start in das große Abenteuer bei den Korowai
Nach einem langen Flug von Bali (Garuda Indonesia), via Timika, nach Jayapura, und weiter nach Dekai, ging es per Pick-Up in eine kleine Unterkunft in Dekai. Die letzte Nacht in einem normalen Bett.
Früh am nächsten Morgen ging es wieder auf den Pick-Up und per Boot 10 Stunden in die unfassbar schönen Tiefen des unendlichen Regenwalds von Papua. Zugegeben, die Fahrt ist anstrengend, aber jeder findet irgendwie eine Position zum Schlafen. Ganz schön witziger Anblick. Wenn du wach bleibst, dann siehst du nichts außer Natur und einigen wenigen Holzhütten am Ufer. Ich glaube, auf den ganzen 10 Stunden kam kein einziges Boot vorbei. Ein Traum – am Ende der Welt angekommen. Ich freute mich riesig auf das, was noch kommen würde.
Ankunft in Mabul
Mabul ist das letzte Örtchen vor dem Beginn des Dschungel Trekkings zu den Korowai. Niemand wusste, dass wir kommen würden. Telefone gibt es nicht. Und trotzdem, wenn du dich auf diese Reise begibst, heißen dich die Menschen willkommen und sind neugierig. Menschen aus anderen Ländern sehen sie nur sehr selten.
Vor Ort organisierte der Guide unsere Trägermannschaft – ach, viel zu wenig. Ich Nachhinein weiß ich, dass er viel mehr organisierte als nur das. Er organisierte Helfer, die uns für eine Woche durch die Tiefen des Urwalds begleiten würden, uns ihre Hand reichen würden, wenn die Baumstämme zu glitschig und das Balancieren über dem Sumpf zu schwierig werden würde. Menschen, die uns essen machten, unsere Rucksäcke trugen. Ich bin unendlich dankbar für all diese helfenden Hände, die diese Reise noch ein Stück unvergesslicher gemacht haben und Teil davon waren.
Aufbruch ins Ungewisse – die erste Begegnung mit einem stolzen Korowai
Am nächsten Morgen sortierten sich alle und das Gepäck wurde verteilt. Anschließend ging es los in den Dschungel. Ich war sooo gespannt. Gummistiefel an und auf ging’s.
Nach ca. 2 1/2 Stunden kamen wir im ersten Korowai-Dorf an – der Stammesführer dort: Peter. Der Name des Dorfes Marong Gatun. Da stand er plötzlich, stolz uns seine atemberaubenden Baumhäuser von knapp 30 Meter Höhe zu zeigen. Gänsehaut-Feeling pur.
Er gab uns allen die Hand und hieß uns willkommen. Einfach unbeschreiblich. Ich war am Ende der zivilisierten Welt angekommen, mitten im Dschungel, bei einem der letzten Urvölker dieser Welt. Und ich ahnte nicht, was noch alles Tolles passieren würde in den nächsten Tagen.
Wir schlugen unsere Zelte auf und begleiteten Peter anschließend zum Sago-Larven-Sammeln. Ob ich sie gegessen habe? 🙂 Na klar, nur lebend ging nicht. Doch auf dem Feuer gekocht und in Sago-Fladen eingewickelt, ging es halbwegs. Auch Peters Frau lernten wir kennen und bekamen einen kleinen Einblick in ihren Alltag.
Dann hieß es Zelte aufschlagen und so langsam auf das Abendessen vorbereiten. Ein Ritual, dass sich in den nächsten Tagen oft wiederholen wird.
Meine Reise durch den Korowai-Sektor
Am nächsten Morgen bin ich früh – noch vor dem Wecker – aufgewacht. Wenn das Dorfleben erwacht und die Helfer mit ihrer Arbeit starten, dann wirst du zwangsläufig wach. Einen Wecker habe ich die ganze restliche Reise über nicht mehr gebraucht. Aber das ist auch nicht schlimm, denn dein Dschungel-Rhythmus stellt sich schnell ein. Früh aufstehen, früh ins Bett gehen.
Nach dem Frühstück schnell die Zelte wieder abgebaut, den Rucksack gepackt, und los ging es auf die zweite Etappe. Das Ziel heute war das Dorf von Markus. Nach ca. 3 Stunden kamen wir an. Dieses Dorf war ganz anders als das erste. Es bestand schon länger und zwischen den einzelnen Baumhäusern waren bereits wieder zahlreiche Pflanzen gewachsen.
Es war schön grün und es gab eine tolle Badestelle im Fluss. Auch Markus nahm uns mit in den Dschungel und zeigte uns mit seinen Frauen, wie er Larven aus umgefallenen Baumstämmen sammelt um diese abends zu essen.
Ich würde dir gerne so viele Details und Eindrücke schildern, doch das würde hier absolut den Rahmen sprengen. Daher habe ich mir vorgenommen, weitere Beiträge und eventuell ein E-Book zu schreiben, damit ich alles bis ins kleinste Detail erklären kann. Es gibt so unglaublich viel zu berichten: Eindrücke, Gefühle, Erinnerungen und Gedanken, die du dir zwangsläufig auf solch einer abenteuerlichen Reise machst. Ich werde dir sicherlich noch mehr berichten können. Doch zunächst einmal zum weiteren groben Expeditionsablauf.
Noch weitere 5 Tage blieben wir im Dschungel und besuchten dabei noch weitere 3 Korowai-Dörfer. Jedes Dorf war anders, unterschiedlich groß, und jedes mit seinem ganz eigenen Charme. Man hatte fast den Eindruck als hätte jedes Dorf auch irgendwie seinen eigenen Charakter, seine eigene Kultur. Meiner Meinung nach auch stark geprägt vom Stammesführer.
Die Korowai nahmen uns mit auf eine Reise in die Steinzeit, zeigten uns, wie sie Sago aus den großen Palmen gewinnen, und natürlich auch, wie aus lebenden Hühnern Hühnersuppe wird. Es klingt hart, aber natürlich gehört auch das bei einem Leben im Urwald dazu. Wir durften alles mit erleben und Teil des Geschehens sein. Wir badeten in den Flüssen, tranken literweise abgekochtes Flusswasser und aßen viel Reis. Wir lernten ein paar Korowai-Wörter und die Mädels flochten mir die Haare. Es war irgendwie surreal, und doch so echt, wie kaum etwas anderes.
Gespannt schauten alle auf unsere Kamera-Displays, wenn wir Fotos gemacht hatten. Sie lachten verschmitzt und freuten sich. Ich kann dir garnicht sagen, wie toll all diese Erfahrungen waren. Sie bringen dich zum Nachdenken. Du bist oft nur mit dir selbst beschäftigt, kämpfst dich durch den matschigen Regenwald, um anschließend wieder Gast bei einer wundervollen Dorfgemeinschaft zu sein. Wunderbar!
Den Abschluss fand die Expedition nach Papua in Yaniruma, einem ebenfalls kleinen Ort, angrenzend an den Dschungel. Dort schlugen wir unsere Zelte erneut in auf Stelzen gebauten Häusern auf. Auch hier wusste niemand, dass wir kommen würden. Egal, sie nahmen uns trotzdem herzlich auf und machten schnell eine Hütte für uns frei. Mit Einbruch der Dämmerung versammelten sich einige Schaulustige vor unserer Hütte 🙂 Kinder und Frauen waren gekommen, um uns seltsame Wesen zu beobachten.
Zu gleicher Zeit rief unser Guide Marc per Satellitentelefon unseren Piloten an, der uns am nächsten Morgen am Flugfeld abholen sollte. Gegen 9:00 Uhr würde er da sein. Zum Glück, denn es hatte viel geregnet und wir waren nicht sicher, ob die mit Gras bewachsene Piste fest genug sein würde.
Am nächsten Morgen waren wir gegen 8:00 Uhr startklar. Jaja, die Deutschen mal wieder. Absolut überpünktlich, aber den einzigen Flug aus dem Dschungel heraus sollte man wohl nicht verpassen. Später stellte sich heraus, dass wir uns hätten viel Zeit lassen können, denn der Pilot kam erst gegen 12:00/13:00 Uhr. Ich weiß es garnicht mehr ganz genau. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Lesen, auf dem Boden schlafen, Fotos sichten.
Als der Pilot dann endlich kam, stand das ganze Dorf parat. Auch Flugzeuge sieht man in Yaniruma nicht allzu oft. Die Landebahn war aber leider doch zu matschig. Wir mussten also in 2 Gruppen geflogen werden, um schweres Gewicht zu vermeiden. Die erste Gruppe setzte der Pilot auf einem anderen asphaltierten Flugplatz ab, ca. 8 Minuten entfernt. Dann kam er zurück und sammelte die zweite Gruppe ein, in der auch ich war. Es war ein kurzer Flug, aber meine Güte, war das eine geile Aussicht. Der Wahnsinn! So weit das Auge reicht nur Grün, Grün, Grün. Ich hatte einen kleinen Klos im Hals, weil ich wusste, dass ich das vermutlich zum letzten Mal in meinem Leben sehen würde. Ein sehr ergreifender Moment.
Auf dem zweiten Flugplatz sammelten wir die anderen wieder ein und starteten erneut in Richtung unseres eigentlichen Zieles in den Bergen. Das Flugzeug sollte uns zum zweiten Stopp unseres West Papua Urlaubs bringen, zum Schweinefest der Dani im Baliem Valley. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich in einem anderen Beitrag erzählen werde.
Es gab so viele Highlights auf dieser Reise, dass ich sie erst einmal verarbeiten muss. Zurück in Deutschland angekommen, geht die Verarbeitung so langsam los. Oft denke ich mir: „Was hast du da gemacht?“, „War das echt?“ Es flasht mich jedes Mal aufs Neue. Dann schließe ich die Augen und denke an all die wunderbaren Erlebnisse zurück und kann sicher sein, dass es absolut real war. Traurig, dass der Alltag so schnell wieder einkehrt. Erst drei Wochen ist es her, dass ich die Korowai verlassen habe, doch fühlt es sich schon viel viel länger an.
7 volle Tage habe ich im Dschungel Papuas verbracht und es war eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens. Ich würde diese Expedition zu den Korowai sofort wieder machen und kann sie dir nur wärmstens ans Herz legen. Aller Strapazen und hygienischen Bedingungen zum Trotz ist es eine unvergleichliche Erfahrung. Freu dich auf noch mehr Details in meinen folgenden Beiträgen und eventuell auch schon bald in meinem Buch. Wenn du noch mehr Bilder sehen möchtest, dann folge mir auf Instagram. Dort habe ich bereits einige tolle Fotos veröffentlicht.
Die Dschungel Packliste für Papua
Wenn du dich für eine Reise in den Dschungel Papuas und das Korowai-Gebiet entscheidest, dann solltest du unbedingt folgende Packliste berücksichtigen.
Das Wichtigste zuerst
Gummistiefel: die Region ist extrem nass. Normale Trekking-Schuhe reichen auf keinen Fall. Teilweise stand ich bis zu den Oberschenkeln im Wasser. Ich hatte Tretorn-Gummistiefel von Globetrotter. Die waren super.
Regencape: vor allem für die Bootsfahrt in die Dschungelregion empfehlenswert. Muss nichts besonderes sein.
Schirm: nimmt nicht viel Platz weg und ist für den ein oder anderen Weg sinnvoll.
Crocs: ich persönlich hatte Flip-Flops dabei – keine schlaue Entscheidung, denn der matschige Boden spritzt natürlich hoch. Am besten sind Crocs oder andere Schuhe, die du in den Dörfern schnell an und aus ziehen kannst, wenn du vom Zelt zum Abendessen oder aufs „Örtchen“ gehst.
Hut oder Cappy: sehr angenehm, wenn die Sonne auf den Lichtungen im Dorf einmal rauskommt.
Lange Oberteile: luftige lange Oberteile wegen der Moskitos sind sinnvoll. Ich persönlich habe zwar nur wenige Moskitos wahrgenommen, aber sicher ist sicher.
Schnell trocknende Hosen: du wirst oft nass sein. Es ist gut, wenn deine Sachen also schnell trocknen. Achte darauf, dass du am Hosenbein keine harten Teile hast. In den Gummistiefeln kann das stören und weh tun. Perfektes Material: 90 % Polyamid, 10 % Elasthan
Bikini oder Badehose: für das kühle Bad im Fluss.
Headlight: für die Wege zwischen Zelt und anderen Hütten, oder den „Toilettengang“ bei Nacht. Am besten mit Akku.
Schlafsack: wobei das Wort Schlaftüte es wohl besser trifft.
Schlafmatte: nimm hier auf jeden Fall etwas Bequemes und Gutes. Du wirst 1 Woche darauf schlafen.
Kopfkissen: du solltest in jedem Fall gut schlafen können.
Trinkflasche: diese kannst du jeden Morgen mit abgekochtem Flusswasser füllen.
Und noch mehr Nützliches für deine Papua Packliste
Vakuum-Taschen: am besten verpackst du alles in Vakuum-Beuteln. Dann bleiben deine Sachen auf beim heftigsten Dschungelregen trocken.
Dry-Bag: alternativ kannst du auch einen großen Dry Bag mitnehmen, der genau in deinen Rucksack passt.
Backpack inkl. Regenschutz: dieser wird getragen, sollte aber trotzdem das Maximalgewicht von ca. 15 kg nicht übersteigen, wegen der Inlandsflüge.
Tagesrucksack: dieser kann klein sein, sollte aber für deine Kameraausrüstung und alles andere, was du während des Tages benötigst, groß genug sein.
Dry-Bag No. 2: auch in deinem Tagesrucksack sollten alle wichtigen Dinge zusätzlich in einem Dry-Bag verstaut sein.
Powerbank: du wirst 1 Woche lang keinen Strom haben. Kann also nützlich sein um den Kameraakku wieder aufzuladen.
Nützliche Gadgets
Ohropax: die Korowai sind auch abends und teilweise nachts noch sehr aktiv und teilweise laut.
Blasenpflaster: gerade die ersten Tage wirst du vermutlich mit deinen Füßen und den Gummistiefeln kämpfen. Blasenpflaster helfen sehr, solange es noch trocken ist.
Schlafmaske: wenn du bei Licht nicht gut schlafen kannst, dann kann das helfen. Taschenlampen und Lagerfeuer in der Nähe der Zelte machen dich sonst evtl. wach.
Wäscheleine: klingt lustig, aber ich war mega froh, dass jemand so etwas dabei hatte. So konnten wir immer alle nassen Sachen aufhängen.
Hand Ventilator: klingt fast noch bescheuerter, aber abends im Zelt hätte ich mich darüber sehr gefreut. Die Luft im Zelt ist zu Beginn der Nacht oft sehr stickig und es riecht ein bisschen 🙂 Wenn du oben am Zeltdach einen Ventilator aufhängen kannst, dann wäre das perfekt.
GoPro: teilweise war es so nass und sumpfig, dass ich meine Kamera niemals aus dem Dry Bag geholt hätte. Mit der GoPro konnte ich dann aber super Aufnahmen machen.
Für die Gesundheit
Malariaprophylaxe: das Gebiet ist Malaria-Gebiet. Ich persönlich würde die Einnahme immer empfehlen, aber lass dich am besten beim Gesundheitsamt oder einem Reisemediziner beraten. Hier kannst du nachlesen, was meine Erfahrungen mit dem Medikament sind.
Mückenspray: selbsterklärend. Dieses sollte einen hohen DEET-Wert haben, wie z.B. Nobite
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